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Wettbewerb Bundesministerium für Arbeit und Soziales – Neubau Wilhelmstraße 50

Claim hat an dem einphasigen offenen Planungswettbewerb für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales – Neubau Wilhelmstraße 50, teilgenommen. Der Wettbewerb wurde koordiniert und durchgeführt durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung Ref. A 2 – Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsmaßnahmen.

Der vorhandene Standort des BMAS soll um das Gelände von ca. 1000m² an der Wilhelmstrasse im Kontext der besonderen städtebaulichen Situation, erweitert werden und etwa 100 Arbeitsplätzen, einer Kindertagesstätte und einer Dauerausstellung Platz bieten.

Das Gebäude zeichnet sich als klarer Körper gegenüber den Bestandsgebäuden des Ministeriums ab. Es ist einerseits auf die Bedürfnisse des Nutzers abgestimmt, ohne sich seiner Stadträumlichen Position zu verweigern und kann durch seine Struktur flexibel auf geänderte Anforderungen reagieren. Kernstück hierbei ist die zentrale Erschließung des Gebäudes, die Zwischen den unterschiedlichen Ausrichtungen vermittelt, ohne jedoch den klaren Rahmen zu verunklären. Der Baukörper hat einerseits eine hohe Plastizität, ohne jedoch von seiner monolithischen Körperhaftigkeit einzubüßen.
Das Gebäude zeichnet sich als klarer Körper gegenüber den Bestandsgebäuden des Ministeriums ab. Es ist einerseits auf die Bedürfnisse des Nutzers abgestimmt, ohne sich seiner Stadträumlichen Position zu verweigern und kann durch seine Struktur flexibel auf geänderte Anforderungen reagieren. Kernstück hierbei ist die zentrale Erschließung des Gebäudes, die Zwischen den unterschiedlichen Ausrichtungen vermittelt, ohne jedoch den klaren Rahmen zu verunklären. Der Baukörper hat einerseits eine hohe Plastizität, ohne jedoch von seiner monolithischen Körperhaftigkeit einzubüßen.

Die klare Gliederung des Gebäudes und die effiziente Flächenaufteilung tragen dazu bei, dass die Flächenausnutzung innerhalb des Gebäudes optimiert ist, der Flächeneffizienzkennwert liegt bei 0,65.

Das gewählte Konstruktionsprinzip eines Holz-Hybridbaus, lässt vor Allem im Bezug auf die Fassadenelemente einen hohen Grad an Vorfertigung zu. Die Fassadenelemente können mit den eingesetzten Fensterelementen angeliefert und montiert werden. Durch die vorgeschlagene Vorproduktion kann eine hochwertige Planung mittels einer Werkstattproduktion eine qualitative, kontrollierte und ressourcenschonende Fertigung der Bauteile gewährleistet werden.
Die Anzahl der vor Ort herzustellenden Bauteilanschlüsse im Fassadenbereich wird minimiert, damit verbunden eine verkürzte Rohbauzeit, die den Betrieb des Bestandes nicht stört.

Die vorgeschlagen Vorfertigung bei gleichzeitiger Minimierung der Tragstruktur und des Effizienten Einsatzes der haustechnischen Anlagen lässt die Einhaltung der Kostenobergrenze erwarten.

Die Außenhaut besteht aus gekanteten Blechpaneelen aus verzinntem Kupfer. Die lange Lebensdauer und Beständigkeit des Materials, die Wartungsfreiheit und die vollständige Recyclingfähigkeit garantieren eine auf lange Sicht wirtschaftliche und nachhaltige Fassadengestaltung.
Der Anteil von geschlossenen zu verglasten Fassadenflächen liegt bei ca. 50%, wobei die gewählten vertikalen Fensterformate in Kombination mit den gewählten Raumtiefen und Raumhöhen (3,00m im Lichten) eine optimale Verfügbarkeit von Tageslicht in den Büroräumen garantieren.

Der außenliegende Sonnenschutz ist zudem mit Lichtlenklamellen ausgestattet, die das Tageslicht über die hellen Deckenflächen in die Innenräume transportieren. Die Arbeitsplätze erhalten eine kombinierte, präsenzgesteuerte Direkt- und Indirektbeleuchtung.

Gefordert waren umfangreiche Darstellungen im Massstab 1:200, sowie für die Leistungsphase detailierte Annahmen zur Nachhaltigkeit des Gebäudes im Standard BNB Gold, sowie Aussagen zur Gebäudehülle, der Heizwärme (PHVP 2002) und den Kosten (KG 300 und KG 400). Als Kostenobergranze für die Kostengruppen 300 und 400 wurden Euro 9,4 Mio. vorgegeben.

mit HL-Technik AG / Prof. em. Dr.-Ing. e.h. Klaus Daniels

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